Hochschulinitiative Neue Bundesländer

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Die Hochschulinitiative Neue Bundesländer zielt auf die Werbung für die Hochschulen in den "neuen" Bundesländern ab. Somit sollen Studieninteressierte in den "neuen" Bundesländern gehalten und aus den "alten" angelockt werden.

Für die Hochschulinitiative Neue Bundesländer wurde die fragwürdige Kampagne Studieren in Fernost entwickelt.

Kampagnen[Bearbeiten]

Kampagne "Studieren in Fernost"[Bearbeiten]

Die Initiative für die Kampagne " Studieren in Fernost" geht von den Kultusministerien der fünf Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus. Gefördert wird sie durch das BMBF.

Kritik an der Kampagne "Studieren in Fernost"[Bearbeiten]

Fernost? Diese Bezeichnung erscheint massiv deplatziert. Es handelt sich hierbei nicht um ein missglücktes Wortspiel, sondern um eine Vermarktungsstrategie. Somit wird mutmaßlich aber eher eine weiter zusätzliche Distanz zwischen den "Arten" von Bundesländern geschaffen. Asiatisch anmutende Menschen namens Gang und Dong, die durch die Kampagne führen, ein entsprechendes Logo, Beiträge mit Videos zu überfüllten U-Bahnen aus asiatischen Metropolen und Anlehnungen zum Kampfsport sind sind Säulen der Kampagne. Abgesehen davon, dass womöglich ein falscher erster Eindruck entsteht, so ist fraglich welche Art Interessierte somit angesprochen werden kann. Es kann in Frage gestellt werden, dass es sich um die akademischen Spitzenkräfte der Zukunft handelt.

Faktisch entbehren sich die Bundesländer und der Bund Mittel für die Vermarktung der Hochschulen in diesen Bundesländer, die auch dem Hochschulwesen selbst hätten zufließen können. Somit leidet die Qualität zugunsten eines scheinbaren Wettbewerbes.

Des Weiteren betreiben die einzelnen Bundesländer noch zusätzliche eigene Kampagnen. In diesen wirken diese gegeneinander. Sachsen unterhält Pack Dein Studium, wo klar das Potential hinsichtlich Brandenburg ausschlaggebend war.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]