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Version vom 29. November 2010, 00:43 Uhr von PaulRiegel (Diskussion | Beiträge)

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Märchen[Bearbeiten]

Es war einmal ...


… ein Freistaat namens Grausen, der eine graue Hochschule besaß. In ihr verrichteten täglich viele tausend grauen Studenten ihren grauen Studienalltag. Ihr Leben war nur grau in grau und außer der monotonen Graustimmung gab es nichts.

Eines Tages verirrten sich mehrere Aktivstudenten aus Aktivland nach Grausen an die graue Hochschule. Ein kalter Schauer lief über ihren Rücken beim Anblick der grauen Immobilität der Selbstverwaltung der Graustudenten.


Sie waren recht irritiert, denn an der aktiven Hochschule in Aktivland gab es so etwas nicht. So gingen die Aktivstudenten auf einen der unzähligen Graustudenten zu und erkundigte sich nach dieser ungewöhnlichen Situation. „Entschuldige bitte, wo können wir denn hier eure studentische Selbstverwaltung finden?“ erging die Frage an den Graustudenten. Der Graustudent schaute die Aktivstudenten mit seinem monoton grauen Blick an. „Was suchst ihr?“ „Eure studentische Selbstverwaltung“, entgegnete ein Aktivstudent enthusiastisch. „Kenn ich nicht, will ich gar nicht wissen“, erwiderte der Graustudent und ging mit grauem Tempo davon.


Die Aktivstudenten waren sehr überrascht angesichts dieser Antwort, so ging sie zu einer anderen Graustudentin. „Entschuldige bitte, wo können wir denn hier eure studentische Selbstverwaltung finden?“ wiederholte eine Aktivstudentin die Frage. „Was soll das sein?“ äußerte die angesprochene Graustudentin.

„Wie?!? Du weißt nicht was die studentische Selbstverwaltung ist?“ rief die Aktivstudentin mit lauter Stimme. „Nein“, entgegnete die Graustudentin. Weitere Graustudenten wurden auf die Aktivstudenten aufmerksam und blieben stehen; bildeten einen immer großer werdendes Pulk.


„Liebe Studenten passt auf. Wir werden jetzt einmal erzählen, was euch eine studentische Selbstverwaltung bringt“, begann ein anderer Aktivstudent. „Sie ist dafür verantwortlich, dass ihr in eurem Studium unterstützt werdet, in sozialen und kulturellen Belangen eine helfende Hand habt und in finanziellen Krisenzeiten Beratung erhaltet.“


„Des Weiteren vertritt sie eure Meinung gegenüber den grauen Eminenzen der Hochschule und des Staates, hilft bei der regionalen bis gar internationalen Vernetzung, bietet Ausgleichsmöglichkeiten für das Studium wie Sportangebote und schafft Verantwortungsbewusstsein!“ sagte eine Aktivstudentin begeistert.

„Und wieso sollte uns das interessieren? Das ist doch viel zu viel Arbeit“, meldete sich ein Graustudent aus einer der hinteren Reihen. „Selbstverständlich kann das nie jemand alleine bewältigen, aber gemeinsam - ja, gemeinsam – könnt ihr das“, entgegnete ein Aktivstudent beherzt.


„Denn wollt ihr, dass die Oberen euch ohne Widerspruch aufdiktieren, was ein Studiensemester kostet oder habt ihr es satt, dass man ungefragt in euer Portemonnaie langt?

Wollt ihr immer nur alleine feiern oder doch in einer großen Masse? Wollt ihr euch alleine mit der Bürokratie rumärgern oder hilfreiche Tipps zur Studienfinanzierung und Co. erhalten?

Wollt ihr eure graue Monotonie weiter fortsetzen oder das Heft in die Hand nehmen und mitreißende Veranstaltungen organisieren?“


Die Aktivstudenten waren genau in ihrem Element, denn in Aktivland gab es eine studentische Selbstverwaltung, die für ihre Aktivstudenten all dies umsetzte. „Als Mitwirkende weiß ich, dass es jede Menge Spaß macht dabei zu sein. Jedoch sind wir keine Einzelkämpfer, sondern ziehen alle an einem Strang“, appellierte eine Aktivstudentin.


Grau braucht niemand. Seid AKTIV!


© A. Schönberg 2010